Sanierung der Stützwand Seufzerallee am Michaelsberg

20 Feb. 2020

Das Ingenieurbüro Mentges war von der Stadt Siegburg beauftragt, die Sanierung der Stützwand an der Seufzerallee des Michaelsberges in Siegburg in statischer Hinsicht zu begleiten.

Im Zuge von Bauarbeiten am Michaelsberg wurde festgestellt, dass der direkt oberhalb der Seufzerallee gelegenen Stützmauer die Standsicherheit fehlte. Die vorhandene Wand konnte über eine Länge von ca. 90 Metern die anstehenden Erddrucklasten rechnerisch nicht aufnehmen.

Die Substanz der Stützwand, die sehr inhomogen und in unterschiedlichem baulichen Zustand war, musste im Zuge der Sanierung durch Vernadelungen und Verpressung sowie durch Ertüchtigung von schadhaften Steinen und Mörtelfugen so weit aufbereitet werden, dass eine gesicherte und durchgängig bewertbare Substanz der Wand vorlag.

Als Sanierungsmaßnahme wurde, nach Diskussion und fachlicher Untersuchung, eine Rückverankerung der Mauer in den dahinter anstehenden felsigen Baugrund, beschlossen. Die gesamte Mauer wurde in dichten Abständen mit vier bis sieben Meter langen Erd- und Zugankern im Felsgestein befestigt und stabilisiert.
Die fachliche Begleitung in architektonischer Sicht übernahm das Architekturbüro Karsten Monnerjahn Km.Architekten, Köln-Junkersdorf.

Neubau Rettungswache Much

13 Nov. 2019

Der Rhein-Sieg-Kreis plant die Errichtung einer neuen Rettungswache in Much-Niederwahn. Hierdurch wird die rettungsdienstliche Versorgung des nördlichen Rhein-Sieg-Kreises weiter ausgeweitet.

Die Rettungswache wird über eine Waschhalle, eine Fahrzeughalle mit vier Stellplätzen für Rettungs- und Krankenwagen sowie einen Sozialtrakt mit diversen Funktionsräumen verfügen.

Die Rettungswache soll, entsprechend der Klimaschutzziele des Rhein-Sieg-Kreises, in Annäherung an den Passivhausstandard, nach energetischem Standard eines KFW-Effizienzhauses-55 gebaut werden. Ein Teil des Energiebedarfs soll aus regenerativen Quellen, wie einer Wärmepumpenanlage/ Geothermie sowie Photovoltaikmodulen gesichert werden. Die Außenwände werden größtenteils als Stahlbeton-Wandscheiben in Ortbeton bzw. Teilfertigbauweise konzipiert. Zudem sind Klinkerfassaden mit Kerndämmung sowie eine extensive Begrünung des Flachdaches vorgesehen.

Das Ingenieurbüro Mentges ist mit der Tragwerksplanung und den Planungsleistungen für den Schallschutz sowie den energiesparenden Wärmeschutz beauftragt.
Bauherr und Kostenträger des Objektes ist das Amt für Bevölkerungsschutz des Rhein-Sieg-Kreises. Für die architektonische Planung ist das Büro Koenigs und Rütter-Awaragi Architekten PartGmbB in Bonn zuständig.

Sanierung der Gedenkstätte Landjuden an der Sieg in Windeck-Rosbach

13 Nov. 2019

Die Gedenkstätte Landjuden an der Sieg erinnert an das Leben der Menschen jüdischen Glaubens an der Sieg. Frau Hilde Seligmann stellte dazu Anfang der 90er Jahre dem Rhein-Sieg-Kreis das 200 Jahre alte Wohnhaus ihres Schwiegervaters, des jüdischen Altwarenhändlers Max Seligmann, zur Verfügung.

Seit 1994 erhielt der Besucher in dem zweigeschossigen Fachwerkhaus, in teils original bestückten Räumen, Einblick in Religion, Kultur und den Alltag der seinerzeit an der Sieg lebenden Juden. Aktuell ist das Haus jedoch aufgrund von Sanierungsarbeiten für die Öffentlichkeit nicht zugänglich.

Im Jahr 2016 wurden in dem Gebäude erste ungewöhnliche Rissbildungen festgestellt. Das Ingenieurbüro Mentges wurde daraufhin vom Rhein-Sieg-Kreis beauftragt, in Zusammenarbeit mit der Gebäudewirtschaft des Rhein-Sieg-Kreises, detaillierte Untersuchungen an dem denkmalgeschützten Haus vorzunehmen. Hierbei traten erhebliche Mängel zu Tage. Die im Laufe der Jahre vielfach durchgeführten Renovierungsarbeiten mit unterschiedlichen Materialien trugen u.a. dazu bei, dass die Holzbalken von Fäulnis und Pilz befallen waren. Deckenbalken wurden ausgetauscht und das Fachwerk teilweise erneuert. Hierbei war es Handwerkern und Architekten im Zusammenwirken mit dem Ingenieurbüro Mentges ein besonderes Anliegen, viel vorhandenes, „altes“ Material wieder zu verwenden.

Voraussichtlich werden die Sanierungsarbeiten im Herbst 2019 abgeschlossen sein. Dann wird die Gedenkstätte dem Besucher wieder im vollen, gewohnten Umfang zur Verfügung stehen.

VONOVIA plant Aufstockung von Mehrfamilienhäusern in Köln

13 Nov. 2019

Die VONOVIA-Gruppe, welche sich mit der Erbringung von Dienstleistungen technisch-handwerklicher Art, ausschließlich für die Gesellschaften der VONOVIA Gruppe, insbesondere auf dem Gebiet der Sanierung und Bestandspflege beschäftigt, plant die Erweiterung von 5 Mehrfamilienhäusern am Bahnhofsplatz 8-12 in Köln, Gremberghoven.

Es ist vorgesehen, die im Jahr 1971 erbauten, zweigeschossigen Flachdachbauten um ein Vollgeschoss zu erweitern. Die Aufstockung muss aus Belastungsgründen in Holzbauweise mit Pultdach erfolgen. Diese Maßnahme bedingt, dass die jeweils 2 bestehenden Treppenhäuser bis in das neue Geschoss erweitert werden und eine ebenfalls bestehende Außentreppe entsprechend angepasst wird. Um einen barrierefreien Zugang zu ermöglichen, ist der Einbau eines, im Außenbereich freistehenden, Aufzuges geplant.

Da das Bauobjekt im Bereich des erdbebengefährdeten Gebietes der Kölner Bucht liegt, ist es erforderlich, die Tragwerksplanung unter der Einbeziehung der Nachweise unter Erdbebenlasten zu führen.

Für die architektonischen Planungsleistungen ist das Ingenieurbüro für Bauwesen Dipl. Ing. Frank Laux in Elz verantwortlich.

Das Ingenieurbüro Mentges ist von der VONOVIA-Gruppe mit der Tragwerksplanung und den Planungsleistungen für den Schallschutz und den energiesparenden Wärmeschutz beauftragt.

Sanierung der Richard-Schirrmann-Schule in Hennef-Bröl

13 Nov. 2019

Der Rhein-Sieg-Kreis führt die Teilsanierung der Richard-Schirrmann-Schule, einer Förderschule mit dem Förderschwerpunkt emotionale und soziale Entwicklung, in Hennef-Bröl durch.

In mehreren Bauabschnitten werden notwendige Einzelmaßnahmen durchgeführt. Die Sanierung umfasst die Erneuerung der Dachflächen, den Einbau mehrerer Gauben sowie die Erneuerung der Sanitärbereiche im Ober- und Erdgeschoss. Des Weiteren wird der Einbau eines Aufzuges umgesetzt. Im Zuge der Renovierungsarbeiten wurden wesentliche Brandschutzmängel festgestellt, deren Behebung im Rahmen der Baumaßnahme anstehen.

Das Ingenieurbüro Mentges ist mit der Tragwerksplanung sowie den Leistungen der thermischen Bauphysik vom Rhein-Sieg-Kreis beauftragt.

Für die architektonischen Planungen ist Herr Dipl.-Ing. Werner Viehof in Eitorf verantwortlich.

Neubau Modepark Röther in Lohmar

13 Nov. 2019

Im zentrumsnahen Gewerbegebiet der Stadt Lohmar, auf dem ehemaligen Betriebsgelände der Kümpel Kunststoffverarbeitungs-GmbH, soll in direkter Nachbarschaft des Kaufland Marktes der „Modepark Röther“ entstehen.

Die Unternehmerfamilie Röther eröffnete seit 1996 bundesweit 30 Filialen. Auch in NRW ist sie an verschiedenen Standorten vertreten.
Mit der Filiale in Lohmar, in welcher namhafte und angesagte Modemarken präsentiert werden sollen, kann eine Versorgungslücke im Stadtgebiet Lohmar geschlossen werden. Mit einer Verkaufsfläche von ca. 5600 Quadratmetern auf zwei Etagen wird nun das größte Modegeschäft im Ort entstehen.

Baulich ist vorgesehen, ein zweigeschossiges Geschäftshaus mit Teilunterkellerung zu errichten, dessen Tragwerk im Wesentlichen aus Stahlbeton-Fertigteilen bestehen soll.

Die vom Ingenieurbüro Mentges zu erbringenden Leistungen liegen in den Bereichen der Tragwerksplanung und Bauphysik.
Für die architektonische Planung des Gebäudes ist die Röther Facility Management GmbH in 74545 Michelfeld verantwortlich.

Umbau und Erweiterung Elisabeth Hospiz

13 Nov. 2019

Das Elisabeth Hospiz in Lohmar-Deesem, ist eine stationäre Einrichtung zur Betreuung von schwerstkranken, sterbenden Menschen und deren Angehöriger. Um die Zukunft des Hospizes zu sichern wurde der Beschluss gefasst, wichtige Um- und Neubaumaßnahmen durchzuführen.

Es ist vorgesehen, einen nicht unterkellerten Anbau mit Erd-, Ober- und Dachgeschoss zu errichten, der mit einem Zwischenbauteil an das bestehende Gebäude angeschlossen wird. In diesem Neubau wird ein „Raum der Stille“ entstehen, der den Gästen und Mitarbeitern ein besonderer Ort der Ruhe und Besinnung sein wird. Des Weiteren sind zusätzliche Gästezimmer, Pflegebäder und Behandlungsräume geplant.

Auch im Altbau sind diverse Veränderungen vorgesehen, sodass in allen Geschossen Umbauten notwendig sind, die in die Statik des Gebäudes eingreifen.

Das Ingenieurbüro Mentges ist mit der Tragwerksplanung und den bauphysikalischen Leistungen wie Schallschutz, konstruktiver Brandschutz und Wärmeschutz beauftragt.

Bauherr dieser Maßnahme ist der Förderkreis des Elisabeth-Hospiz e.V.

Für die architektonische Planung ist das Büro Marzusch Architekten GbR in Euskirchen verantwortlich.

Geförderter Wohnungsbau in Siegburg Stallberg

13 Nov. 2019

Bezahlbare Wohnungen sind insbesondere in Städten und stadtnahen Gegenden rar. Umso wichtiger ist es, dass auch private Investoren im Bereich des geförderten Wohnungsbaus tätig werden. In Siegburg Stallberg wurde ein solches Projekt umgesetzt. An der Ecke Zeithstraße / Barbarastraße entstand ein Mehrfamilienhaus mit 18 Wohneinheiten.

Das Büro für Architektur und Stadtplanung Mergen / Schriever-Mergen in Siegburg plante ein Gebäude mit einer Tiefgarage im Untergeschoss, einem Erd-, 2 Obergeschossen und einem Staffelgeschoss als Massivbau mit Stahlbetondecken und einem Dachstuhl als Holzkonstruktion.

Das Ingenieurbüro Mentges übernahm die Tragwerksplanung. Hierbei war zu beachten, dass sich das Objekt in der Erdbebenzone 1 befindet und ein entsprechender Erdbebennachweis erforderlich wurde. Dieses war auf Grund des unregelmäßigen und über Eck führenden Grundrisses für die Erstellung der Statik entsprechend aufwändig und umfangreich.

Neubau eines Mehrfamilienhauses im Stadtzentrum von Siegburg

1 Apr. 2019

In der Wellenstraße in Siegburg nahe dem Stadtzentrum und der Fußgängerzone wurde ein Mehrfamilienhaus mit 16 barrierefreien Wohneinheiten, Carportanlagen und PKW-Einstellplätzen, errichtet.

Das teilunterkellerte, viergeschossige Gebäude wurde als Massivbau mit Stahlbetondecken errichtet. Es wurde als KFW 55 Haus konzipiert und zusätzlich mit einer energiesparenden Eisspeicherheizungsanlage ausgestattet. Da der Neubau in einer Baulücke entstehen sollte, war eine Sicherung des Nachbargebäudes durch eine Bohrpfahlwand erforderlich. Das Gebäude befindet sich in der Erdbebenzone 1, somit wurden die einfachen Konstruktionsregeln hier nicht erfüllt und machten einen genaueren Erdbebennachweis erforderlich.

Für die architektonische Planung des Mehrfamilienhauses war Herr Dipl.-Ing. Achim Becker, Siegburg, zuständig. Das Ingenieurbüro Mentges war mit der Tragwerksplanung, den konstruktiven Brandschutz sowie dem Schallschutznachweis beauftragt.

Neubau Feuerwache Kaldauen

1 Apr. 2019

In Siegburg-Kaldauen entstand ein neues Feuerwehrgerätehaus. Die Kreisstadt Siegburg erreichte damit die Zusammenlegung der Löschzüge Kaldauen und Stallberg in einem gemeinsamen Gebäude. Beide Stadtteile sind vom Standort an der Hauptstraße gut erreichbar.
Die neue Feuerwache besteht aus zwei Bereichen, einer Fahrzeughalle mit angrenzender Werkstatt und Haustechnikräumen sowie dem Sozialtrakt, worin Umkleiden, Schulungs- und Verwaltungsräume untergebracht sind. Die Fahrzeughalle wurde als Stahlbetonbau mit Trapezblechdach geplant, der Sozialtrakt wurde als Mauerwerksbau mit Stahlbetondecken ausgeführt.

Das Ingenieurbüro Mentges war von dem Bauherrn, der Kreisstadt Siegburg, mit der Tragwerksplanung, den Planungsleistungen des konstruktiven Wärmeschutzes sowie der Erstellung des Erdbebennachweises beauftragt. Für die architektonische Planung war das Büro kplan AG in Siegen verantwortlich.
Nach der statischen und energetischen Konzeptionierung durch das IB Mentges wurde die Umsetzung einschließlich der Genehmigungs- und Ausführungsplanung durch die Firma Stefan Hundhausen als GU übernommen.