In unmittelbarer Nähe des ICE-Bahnhofs in Siegburg, an der Ecke Alleestraße/Wilhelmstraße, errichtete die Kreishandwerkerschaft Bonn-Rhein-Sieg ein repräsentatives neues Verwaltungsgebäude.
Der Entwurf stammt von dem Siegburger Architekten Achim Becker. Das Gebäude ist teilunterkellert und umfasst vier Vollgeschosse sowie ein Staffelgeschoss. Auf einer Fläche von rund 2.600 Quadratmetern wurden Büroräume für die Mitarbeitenden der Kreishandwerkerschaft, deren Steuerberatungs- und Buchführungsstelle sowie der IKK geschaffen. Im Staffelgeschoss befindet sich ein Veranstaltungsraum, der für Seminare, Prüfungen und andere Veranstaltungen genutzt werden kann. Ergänzt wird dieser Bereich durch eine großzügige Dachterrasse.
Der Neubau wurde in Massivbauweise errichtet. Mit seiner abgerundeten Frontfassade, die in Skelettbauweise ausgeführt ist, fügt sich das Gebäude harmonisch in das bestehende Straßenbild ein. Insgesamt sind zwei Treppenhäuser entstanden, von denen eines mit einem Aufzug ausgestattet ist, sodass alle Büroeinheiten barrierefrei erreichbar sind.
Auch aus statisch-konstruktiver Sicht stellte das Gebäude besondere Anforderungen. Die L-förmige Gebäudegeometrie mit abgerundeten Bereichen sowie die flexibel gestalteten Grundrisse machten eine dynamische Analyse zur Ermittlung der Erdbebenbeanspruchungen erforderlich.
Zusätzliche Herausforderungen ergaben sich durch die angrenzende Nachbarbebauung mit hoch anstehenden Gründungen, weshalb spezielle Gründungsmaßnahmen geplant und umgesetzt werden mussten.
Das Ingenieurbüro Mentges wurde von der Kreishandwerkerschaft Bonn-Rhein-Sieg mit der Tragwerksplanung, dem konstruktiven Brandschutz sowie mit der Planung des energiesparenden Wärmeschutzes und des baulichen Schallschutzes beauftragt.
Im zentrumsnahen Gewerbegebiet der Stadt Lohmar entstand auf dem ehemaligen Betriebsgelände der Kümpel Kunststoffverarbeitungs-GmbH, in unmittelbarer Nachbarschaft zum Kaufland-Markt, eine neue Filiale des Modeunternehmens „Modepark Röther“.
Die Unternehmerfamilie Röther betreibt seit 1996 zahlreiche Filialen in ganz Deutschland und ist auch in Nordrhein-Westfalen bereits an mehreren Standorten vertreten.
Mit der Eröffnung der Filiale in Lohmar, in der zahlreiche bekannte und aktuelle Modemarken angeboten werden, konnte eine bisher bestehende Versorgungslücke im Stadtgebiet geschlossen werden. Auf einer Verkaufsfläche von rund 5.600 Quadratmetern, verteilt auf zwei Etagen, entstand damit das größte Modegeschäft der Stadt. Die Eröffnung erfolgte im März 2025.
Errichtet wurde ein zweigeschossiges Geschäftsgebäude mit Teilunterkellerung. Das Tragwerk des Gebäudes besteht überwiegend aus Stahlbetonfertigteilen.
Das Ingenieurbüro Mentges war für die Tragwerksplanung sowie für die bauphysikalischen Leistungen verantwortlich. Die architektonische Planung des Gebäudes wurde von der Röther Facility Management GmbH aus Michelfeld übernommen.
Das Diakoniewerk Duisburg GmbH arbeitet seit 1979 als gemeinnützige Gesellschaft mit der Zielsetzung, den Menschen, die von der Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ausgeschlossen sind, Hilfe anzubieten. Es bietet vielfältige soziale Leistungen an, bei denen das Zusammentreffen von Menschen und Gemeinschaften im Fokus steht.
Um dieses Angebot zukunftsfähig gestalten zu können, ist die Modernisierung des bisherigen Bestandsgebäudes sowie die Erweiterung durch einen Neubau erfolgt. Dabei wurden unterschiedliche Begegnungsbereiche und Gemeinschaftsflächen sowie Büro- und Seminarräume geschaffen.
Der Neubau wurde an der westlichen Seite des Bestandsgebäudes errichtet. Ein Verbindungsgang, durch den erstmals alle Geschosse barrierefrei zu erreichen sind, stellt den Übergang zwischen den beiden Gebäuden dar. Das Objekt wurde als Massivbau mit Stahlbetondecken, bestehend aus Erd- und 2 Obergeschossen realisiert. Ein Aufzug befindet sich im Treppenhaus.
Die Fertigstellung des Gebäudes erfolgte im Herbst 2023.
Das Ingenieurbüro Mentges war mit der Tragwerksplanung sowie den Planungsleistungen für den konstruktiven Brandschutz und Wärmeschutz beauftragt. Für die architektonische Planung des Objektes war das Büro bob-architektur, Dipl. Ing. Robert Wetzels Architekt AKNW, Köln, verantwortlich.
Die Siegwerk Druckfarben AG & Co. KGaA errichtetet auf ihrem Betriebsgelände in Siegburg eine weitere Rohrbrücke. Das Ingenieurbüro Mentges war hier mit der Tragwerksplanung auf erdbebensicherer Basis beauftragt.
Die in 7 m Höhe neu errichtete Brücke wurde über Eck zwischen zwei Gebäuden in Stahlfachwerk gefertigt, hat einen Querschnitt von 1,5 m x 1,5 m und verfügt über eine Spannweite von knapp 12 m bei einer Gesamtlänge von 40 m. Die Brücke wurde seitlich an angrenzenden Gebäuden abgehängt, sodass lediglich eine neue Zwischenstütze erforderlich wurde.
Die Besonderheit bei der Planung dieser neuen Brücke bestand darin, diese oberhalb einer bereits bestehenden Rohrbrücke zu konstruieren, um die Bestandsbrücke dann an der neuen Brücke abzuhängen. Somit konnte die Stützung der alten Brücke vollständig entfernt werden.
Die neue Brücke übernimmt nun die Lasten der Bestandsbrücke sowie der neuen Rohrleitungen und liefert zusätzlich eine Lastreserve für weitere Rohrleitungen.
Das Ingenieurbüro Mentges war von der Stadt Siegburg beauftragt, die Sanierung der Stützwand an der Seufzerallee des Michaelsberges in Siegburg in statischer Hinsicht zu begleiten.
Im Zuge von Bauarbeiten am Michaelsberg wurde festgestellt, dass der direkt oberhalb der Seufzerallee gelegenen Stützmauer die Standsicherheit fehlte. Die vorhandene Wand konnte über eine Länge von ca. 90 Metern die anstehenden Erddrucklasten rechnerisch nicht aufnehmen.
Die Substanz der Stützwand, die sehr inhomogen und in unterschiedlichem baulichen Zustand war, musste im Zuge der Sanierung durch Vernadelungen und Verpressung sowie durch Ertüchtigung von schadhaften Steinen und Mörtelfugen so weit aufbereitet werden, dass eine gesicherte und durchgängig bewertbare Substanz der Wand vorlag.
Als Sanierungsmaßnahme wurde, nach Diskussion und fachlicher Untersuchung, eine Rückverankerung der Mauer in den dahinter anstehenden felsigen Baugrund, beschlossen. Die gesamte Mauer wurde in dichten Abständen mit vier bis sieben Meter langen Erd- und Zugankern im Felsgestein befestigt und stabilisiert.
Die fachliche Begleitung in architektonischer Sicht übernahm das Architekturbüro Karsten Monnerjahn Km.Architekten, Köln-Junkersdorf.
Der Rhein-Sieg-Kreis ließ eine neue Rettungswache an der B 56in Much-Niederwahn errichten. Hierdurch wurde die rettungsdienstliche Versorgung des nördlichen Rhein-Sieg-Kreises weiter ausgeweitet.
Die Rettungswache verfügt über eine Fahrzeughalle mit drei Stellplätzen und einem Waschplatz für Rettungs- und Krankenwagen sowie einen Sozialtrakt mit diversen Funktionsräumen.
Die Rettungswache wurde, entsprechend der Klimaschutzziele des Rhein-Sieg-Kreises, in Annäherung an den Passivhausstandard, nach energetischem Standard eines KFW-Effizienzhauses-55 gebaut. Ein Teil des Energiebedarfs wird aus regenerativen Quellen, wie einer Wärmepumpenanlage/Geothermie sowie Photovoltaikmodulen gesichert. Die Außenwände sind größtenteils als Stahlbeton-Wandscheiben in Ortbeton bzw. Teilfertigbauweise konzipiert. Zudem wurden Klinkerfassaden mit Kerndämmung sowie eine extensive Begrünung des Flachdaches verwirklicht.
Das Ingenieurbüro Mentges war mit der Tragwerksplanung und den Planungsleistungen für den Schallschutz sowie den energiesparenden Wärmeschutz beauftragt.
Bauherr und Kostenträger des Objektes ist das Amt für Bevölkerungsschutz des Rhein-Sieg-Kreises. Für die architektonische Planung war das Büro Koenigs und Rütter-Awaragi Architekten PartGmbB in Bonn zuständig.
Die Gedenkstätte Landjuden an der Sieg erinnert an das Leben der Menschen jüdischen Glaubens an der Sieg. Frau Hilde Seligmann stellte dazu Anfang der 90er Jahre dem Rhein-Sieg-Kreis das 200 Jahre alte Wohnhaus ihres Schwiegervaters, des jüdischen Altwarenhändlers Max Seligmann, zur Verfügung.
Seit 1994 erhielt der Besucher in dem zweigeschossigen Fachwerkhaus, in teils original bestückten Räumen, Einblick in Religion, Kultur und den Alltag der seinerzeit an der Sieg lebenden Juden. Aktuell ist das Haus jedoch aufgrund von Sanierungsarbeiten für die Öffentlichkeit nicht zugänglich.
Im Jahr 2016 wurden in dem Gebäude erste ungewöhnliche Rissbildungen festgestellt. Das Ingenieurbüro Mentges wurde daraufhin vom Rhein-Sieg-Kreis beauftragt, in Zusammenarbeit mit der Gebäudewirtschaft des Rhein-Sieg-Kreises, detaillierte Untersuchungen an dem denkmalgeschützten Haus vorzunehmen. Hierbei traten erhebliche Mängel zu Tage. Die im Laufe der Jahre vielfach durchgeführten Renovierungsarbeiten mit unterschiedlichen Materialien trugen u.a. dazu bei, dass die Holzbalken von Fäulnis und Pilz befallen waren. Deckenbalken wurden ausgetauscht und das Fachwerk teilweise erneuert. Hierbei war es Handwerkern und Architekten im Zusammenwirken mit dem Ingenieurbüro Mentges ein besonderes Anliegen, viel vorhandenes, „altes“ Material wieder zu verwenden.
Die VONOVIA-Gruppe, welche sich mit der Erbringung von Dienstleistungen technisch-handwerklicher Art, ausschließlich für die Gesellschaften der VONOVIA Gruppe, insbesondere auf dem Gebiet der Sanierung und Bestandspflege beschäftigt, plant die Erweiterung von 5 Mehrfamilienhäusern am Bahnhofsplatz 8-12 in Köln, Gremberghoven.
Es ist vorgesehen, die im Jahr 1971 erbauten, zweigeschossigen Flachdachbauten um ein Vollgeschoss zu erweitern. Die Aufstockung muss aus Belastungsgründen in Holzbauweise mit Pultdach erfolgen. Diese Maßnahme bedingt, dass die jeweils 2 bestehenden Treppenhäuser bis in das neue Geschoss erweitert werden und eine ebenfalls bestehende Außentreppe entsprechend angepasst wird. Um einen barrierefreien Zugang zu ermöglichen, ist der Einbau eines, im Außenbereich freistehenden, Aufzuges geplant.
Da das Bauobjekt im Bereich des erdbebengefährdeten Gebietes der Kölner Bucht liegt, ist es erforderlich, die Tragwerksplanung unter der Einbeziehung der Nachweise unter Erdbebenlasten zu führen.
Für die architektonischen Planungsleistungen ist das Ingenieurbüro für Bauwesen Dipl. Ing. Frank Laux in Elz verantwortlich.
Das Ingenieurbüro Mentges ist von der VONOVIA-Gruppe mit der Tragwerksplanung und den Planungsleistungen für den Schallschutz und den energiesparenden Wärmeschutz beauftragt.
Der Rhein-Sieg-Kreis führte die Teilsanierung der Richard-Schirrmann-Schule, einer Förderschule mit dem Förderschwerpunkt emotionale und soziale Entwicklung, in Hennef-Bröl durch.
In mehreren Bauabschnitten wurden notwendige Einzelmaßnahmen durchgeführt. Die Sanierung umfasste die Erneuerung der Dachflächen, den Einbau mehrerer Gauben sowie die Erneuerung der Sanitärbereiche im Ober- und Erdgeschoss. Des Weiteren wurde der Einbau eines Aufzuges umgesetzt. Im Zuge der Renovierungsarbeiten wurden wesentliche Brandschutzmängel festgestellt, deren Behebung im Rahmen der Baumaßnahme anstanden.
Das Ingenieurbüro Mentges war mit der Tragwerksplanung sowie den Leistungen der thermischen Bauphysik vom Rhein-Sieg-Kreis beauftragt.
Für die architektonischen Planungen war Herr Dipl.-Ing. Werner Viehof in Eitorf verantwortlich.
Das Elisabeth Hospiz in Lohmar-Deesem, ist eine stationäre Einrichtung zur Betreuung von schwerstkranken, sterbenden Menschen und deren Angehöriger. Um die Zukunft des Hospizes zu sichern, wurden wichtige Um- und Neubaumaßnahmen durchgeführt.
Ein nicht unterkellerter Anbau mit Erd-, Ober- und Dachgeschoss wurde errichtet, der mit einem Zwischenbauteil an das bestehende Gebäude angeschlossen wurde. In diesem Neubau entstand ein „Raum der Stille“, welcher den Gästen und Mitarbeitern einen besonderen Ort der Ruhe und Besinnung bietet. Des Weiteren wurden neue Gästezimmer, Pflegebäder und Behandlungsräume geschaffen. Auch im Altbau wurden diverse Veränderungen realisiert, sodass in allen Geschossen Umbauten notwendig wurden, die in die Statik des Gebäudes eingriffen.
Das Ingenieurbüro Mentges war mit der Tragwerksplanung und den bauphysikalischen Leistungen wie Schallschutz, konstruktiver Brandschutz und Wärmeschutz beauftragt.
Bauherr dieser Maßnahme war der Förderkreis des Elisabeth-Hospiz e.V.
Für die architektonische Planung war das Büro Marzusch Architekten GbR in Euskirchen verantwortlich.
Bezahlbare Wohnungen sind insbesondere in Städten und stadtnahen Gegenden rar. Umso wichtiger ist es, dass auch private Investoren im Bereich des geförderten Wohnungsbaus tätig werden. In Siegburg Stallberg wurde ein solches Projekt umgesetzt. An der Ecke Zeithstraße / Barbarastraße entstand ein Mehrfamilienhaus mit 18 Wohneinheiten.
Das Büro für Architektur und Stadtplanung Mergen / Schriever-Mergen in Siegburg plante ein Gebäude mit einer Tiefgarage im Untergeschoss, einem Erd-, 2 Obergeschossen und einem Staffelgeschoss als Massivbau mit Stahlbetondecken und einem Dachstuhl als Holzkonstruktion.
Das Ingenieurbüro Mentges übernahm die Tragwerksplanung. Hierbei war zu beachten, dass sich das Objekt in der Erdbebenzone 1 befindet und ein entsprechender Erdbebennachweis erforderlich wurde. Dieses war auf Grund des unregelmäßigen und über Eck führenden Grundrisses für die Erstellung der Statik entsprechend aufwändig und umfangreich.
In der Wellenstraße in Siegburg nahe dem Stadtzentrum und der Fußgängerzone wurde ein Mehrfamilienhaus mit 16 barrierefreien Wohneinheiten, Carportanlagen und PKW-Einstellplätzen, errichtet.
Das teilunterkellerte, viergeschossige Gebäude wurde als Massivbau mit Stahlbetondecken errichtet. Es wurde als KFW 55 Haus konzipiert und zusätzlich mit einer energiesparenden Eisspeicherheizungsanlage ausgestattet. Da der Neubau in einer Baulücke entstehen sollte, war eine Sicherung des Nachbargebäudes durch eine Bohrpfahlwand erforderlich. Das Gebäude befindet sich in der Erdbebenzone 1, somit wurden die einfachen Konstruktionsregeln hier nicht erfüllt und machten einen genaueren Erdbebennachweis erforderlich.
Für die architektonische Planung des Mehrfamilienhauses war Herr Dipl.-Ing. Achim Becker, Siegburg, zuständig.
Das Ingenieurbüro Mentges war mit der Tragwerksplanung, dem konstruktiven Brandschutz sowie dem Schallschutznachweis beauftragt.
In Siegburg-Kaldauen entstand ein neues Feuerwehrgerätehaus. Die Kreisstadt Siegburg erreichte damit die Zusammenlegung der Löschzüge Kaldauen und Stallberg in einem gemeinsamen Gebäude. Beide Stadtteile sind vom Standort an der Hauptstraße gut erreichbar.
Die neue Feuerwache besteht aus zwei Bereichen, einer Fahrzeughalle mit angrenzender Werkstatt und Haustechnikräumen sowie dem Sozialtrakt, worin Umkleiden, Schulungs- und Verwaltungsräume untergebracht sind. Die Fahrzeughalle wurde als Stahlbetonbau mit Trapezblechdach geplant, der Sozialtrakt wurde als Mauerwerksbau mit Stahlbetondecken ausgeführt.
Das Ingenieurbüro Mentges war von dem Bauherrn, der Kreisstadt Siegburg, mit der Tragwerksplanung, den Planungsleistungen des konstruktiven Wärmeschutzes sowie der Erstellung des Erdbebennachweises beauftragt. Für die architektonische Planung war das Büro kplan AG in Siegen verantwortlich.
Nach der statischen und energetischen Konzeptionierung durch das IB Mentges wurde die Umsetzung einschließlich der Genehmigungs- und Ausführungsplanung durch die Firma Stefan Hundhausen als GU übernommen.